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Goldmünze 10 Mark „Wilhelm II.“ 1889-A J.249 (Preußen) Versand Am Gleichen Tag

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Artikelnummer: SK0014322-DE20260131-140737 Kategorie: Schlagwort:

Beschreibung

Während des Deutschen Kaiserreichs von 1871 bis 1918 wurden Goldmünzen geprägt, welche amtierende Monarchen zeigten. Die abgebildete 10 Mark-Goldmünze kommt aus dem Ausgabejahr 1889 und sie zeigt den König von Preußen und den letzten Deutschen Kaiser Wilhelm II. Die Goldmünze wird der Jaegernummer 249 zugeordnet und ist im Katalog deutscher Münzen des 19. und 20. Jahrhunderts von Kurt Jaeger aufgeführt.Der Kaiser präsentiert sich auf der Bildseite der Umlaufmünze aus Gold mit nach rechts gerichtetem Blick. In seinem Konterfei sind ein Oberlippenbart und seine kurzen, zurückkämmten Haare zu erkennen. Durch die starke Schattierung am Wangenknochen erscheint der Kaiser recht dünn. Umgeben wird er vom Schriftzug „WILHELM II DEUTSCHER KAISER KÖNIG V. PREUSSEN“. Unter dem königlichen Abbild befindet sich das Münzzeichen „A“ der Prägestätte in Berlin. Das gesamte Münzbild wird von einem Kranz aus einer feinen Zierperlung umgeben.Der Perlrand der Motivseite wird auf der Wertseite wieder aufgegriffen. Auch hier verläuft er parallel zur Rundung der Münze. Zudem wurde eine zweigeteilte Beschriftung „DEUTSCHES REICH“ aufgeprägt. Die Worte werden durch den mittig platzierten Reichsadler und die Kaiserkrone darüber getrennt. Die Optik des Raubvogels basiert auf dem Wappen des Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nation. Der Brustschild des Reichsadlers zeigt einen gekrönten preußischen Adler, welcher wiederum den Schild der Hohenzollern trägt. Der gesamte Brustschild ist von einer Kette mit dem Kreuz des Schwarzen Adlerordens umgeben. Der Nennwert von 10 Mark steht unter der Adlerabbildung zwischen zwei Sternen. Am rechten Münzrand befindet sich das Ausgabejahr „1889“.1859 wurde Wilhelm als Sohn von Friedrich Wilhelm Prinz von Preußen und seiner Frau Prinzessin Viktoria von England geboren. Während der Geburt wurde Wilhelm schwer verletzt und sein linker Arm blieb in Folge dessen für immer gelähmt. Seine Mutter hatte jedoch hohe Ansprüche an ihn, versuchte diesen Makel zu kompensieren und sorgte für eine sehr strenge Erziehung. Seine Kindheit galt als freudlos und das Verhältnis zu seinen Eltern blieb ein Leben lang problematisch.